Donnerstagnachmittags-Freude. Endlich ist er da, und er hat sogar noch in meinen ueberfuellten Briefkasten gepasst! Der neue Silberling von Mikroboy – ich wusste: es war nur eine Frage der Zeit, bis ich ihn endlich in den Haenden halten und mein Hirn darin ertraenken durfte.
Zur Zeit bin ich eher motzig, was Musik angeht. Jupiter Jones oder sogar Turbostaat haben da echt ziemlich abgebaut im Bezug aufs Damalige, das ich so sehr liebte, sodass ich eher mit dem “Man kann halt nicht immer gute Musik machen”-Gedanken ans Album heranging, doch: ich wurde eines sehr viel Besseren belehrt. Einer der Songs mag sich nicht wirklich ins Gesamtbild der Platte eingliedern, doch ansonsten ist’s genau so weinerlich, wie Mikroboy sein muss, um eben Mikroboy zu sein. Zwoelf trauergescheitelte Texte lassen sogar mich bei strahlendem Sonnenschein mehr als sentimental werden, aber wen wundert das? Die Single versprach diesbezueglich ja schon viel, und Schwermut nehm ich derzeit ohnehin recht leicht.
Fuer’s / vom Leben gelernt…?
Manchmal dreht der Kopf sich schneller als das Herz. Stuerme ziehen vorueber, ja.
Ach schade, wie gern haett ich nun ein Foto… und manchmal aehnliche Worte.
So. Und ich geh nun nicht pennen, sondern nur Augen ausruhn…


































